24 Perlen der Achtsamkeit 5

von Barbara Schleuniger (Kommentare: 0)

Alltagsspiritualität

Die Perle der Pippi Langstrumpf

Ich mag Süsses –  ja, wirklich sehr! Und ich backe gerne. Das allerbeste daran ist, dass ich sofort nach dem Backen den Kuchen anschneiden darf. Noch heiss kann ich den ersten Bissen in den Mund stecken. Es ist wunderbar und ein Hauch von Abenteuer liegt im Kuchenduft, denn das tut man doch nicht. Mein inneres Kind jauchzt und jubelt und freut sich daran, sich nicht an Regeln und gute Manieren zu halten. Es darf frei, wild und rebellisch sein…

Ich mag meine innere Pippi Langstrumpf, die sich ab und zu zeigt. Die den guten Umgangsformen die Zunge rausstreckt und einfach unbändigen Spass am Leben hat. Sich nicht darum kümmert, was links oder rechts über sie gedacht wird. Und sich Freiheiten nimmt, die ich mir nicht jeden Tag zugestehe.

Anregung: Wie geht es deiner inneren Pippi? Ist sie wach und schaut, wo es eine Gelegenheit gibt, dass sie sich zeigen darf? Witzig, frech und mutig das Leben nimmt, wie es ist und das Beste daraus zaubert? Ruf sie, zeig ihr den warmen Kuchen und lock sie heraus, so dass die Gäste den angeschnittenen Kuchen serviert bekommen… was macht das schon? Der Kuchen ist ja immer noch lecker… und zudem geprüft…

Hinweis: Natürlich will deine Pippi wohl etwas ganz anderes als meine… vielleicht Seifenblasen über das Quartier zaubern, den Briefkasten des Nachbarn mit den ungenutzten Konfetti füllen oder das Znacht mit den Fingern essen…

Lassen wir die Welt etwas bunt und verrückt werden… dein inneres Kind wird aufatmen, dich umarmen. Es wird gesehen und das hat so viel mit Alltagsspiritualität und Selbstfürsorge zu tun. Schenke deinem inneren Kind ein Abenteuer.

Bild: Pixapay

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte teilen Sie Ihre Meinung mit:

Bitte addieren Sie 3 und 7.