Solange ich atme 6

von Barbara Schleuniger (Kommentare: 0)

Alltagsspiritualität

Heute habe ich mit einer Familie Abschied gefeiert. Sie haben das lange Leben ihres Vaters, Grossvaters, Urgrossvaters in einer sehr stimmigen Abschiedsfeier gewürdigt. Nach der Feier bleibe ich noch, damit mich die Leute ansprechen können, oft beantworte ich Fragen, denn der Beruf und die Arbeit der Feien Theologin sind immer noch wenig bekannt.

Dieses Mal habe ich ein sehr spannendes Gespräch mit einem Herrn. Er äusserte seine Gedanken bezüglich des individuellen Glaubens, die Wichtigkeit der Gemeinschaft und die Verbundenheit mit Gott/der höchsten Quelle allen Seins...

Ja, wie ist das, wenn ich keine offizielle Glaubensgemeinschaft habe? Wenn ich nicht institutionell und mit klaren "Öffnungs-"Zeiten meine Gemeinschaft treffe?

Ich habe meine "Glaubensgemeinschaft" an verschiedenen Orten gefunden. Bei mir entwickeln sich solche Gemeinschaften, wenn ich sie mir wünsche und diesen Wunsch auch klar der geistigen Welt mitteile. Und dann ich gehe in die Handlung. Finde auf Facebook, bei Weiterbildungen, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft Menschen, die auch auf dem Weg sind. Ich lerne Schritt für Schritt über meine Spiritualität zu sprechen, sie nicht als absolut privat zu bezeichnen, sondern sie ist in meinem ganzen Leben präsent und deshalb werde ich angesprochen:

"Weshalb riecht es hier bei dir so?", "Hast du deine Engelsprays dabei?" und beim dritten Mal: "Kannst du wieder mal im Gebäude sprayen?" und "Ich habe jetzt auch vor schwierigen Gesprächen ein Ritual!"

Ich schreibe diesen Blog - öffentlich - weil ich es so wichtig finde, dass wir voneinander wissen! Gemeinschaften der neuen Zeit bilden sich, meiner Ansicht nach, nicht über Öffnungszeiten, sondern über die Allverbundenheit...

Alltagsspiritualität

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte teilen Sie Ihre Meinung mit:

Bitte rechnen Sie 1 plus 2.